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Bürgermeisterwahl 2012 – unser Kandidat Thomas Vizl

 

Stellungnahme zu "Hoher Zuschuss für das Geomaris" (Mainpost, 12.09.2012)

 

Was ich seit langem erhofft und erwartet habe, ist eingetreten: Kurz vor der Wahl teilt Innenstaatssekretär Gerhard Eck (CSU) mit, daß die Sanierung des Geomaris mit „wesentlich mehr als 50 Prozent gefördert werden wird“. Die Nachricht wird dann – wen wundert es – durch den CSU-Bürgermeisterkandidaten bei der Podiumsdiskussion der Öffentlichkeit überbracht. Wahlkampf mit öffentlichen Steuergeldern?

 

Wer in den vergangenen Monaten meine Äußerungen im Stadtrat, Pressemitteilungen und Aktionen aufmerksam beobachtete, konnte sicherlich erkennen, daß es mir hauptsächlich um eine bessere Förderung der Geomaris-Sanierung durch die Staatsregierung ging. Mein Hauptargument: Für ein "Nachhaltigkeitszentrum" in Handthal, das jährlich vielleicht von 10.000 Menschen besucht werden wird, gibt die CSU/FDP-Staatsregierung 3 Mio Euro aus. Für die wichtigste Familien- und Schulsporteinrichtung des nördlichen Steigerwaldes mit jährlich 250 - 350.000 Besuchern sollten bisher nur 2,2 Mio (bisherige Förderzusage) zur Verfügung gestellt werden. Die von privater Seite durchgeführte Unterschriftensammlung mit mehr als 5.000 Unterschriften (herzlichen Dank an die Initiatoren!), die von mir initiierte Resolution der Gemeinden und die weiteren Schreiben, Gespräche, Pressemitteilungen bauten Druck auf die CSU-Abgeordneten und Regierungsmitglieder über Gerolzhofen hinaus auf. Diese Aktionen, so meine ich, zahlen sich nun für unser Geomaris und die Stadt Gerolzhofen aus.

 

Noch am 18. Juni wurde im Stadtrat festgestellt, daß es keine weiteren Zuschüsse von staatlicher Seite gebe. Im Juli teilte mir ein CSU-Abgeordneter mit, daß mein ständiges Nachbohren zu keinem Ergebnis führen würde, es könnten keine weiteren Zuschüsse geben, schon gar nicht in der jetzt benannten prozentualen Höhe. Lediglich die Staatssekretärin Melanie Hummel machte mir im Gespräch etwas Hoffnung und verwies auf das Beispiel Bamberg.

 

Noch ist offen, wie hoch der Zuschuß tatsächlich ausfällt. Wichtig ist, welcher Betrag als Basis für „wesentlich mehr als 50 Prozent“ gilt. Ich hoffe und fordere, daß hier noch vor der Bürgermeisterwahl Klarheit geschaffen wird. Insgesamt bin sehr zufrieden mit der Entwicklung, obwohl ein wichtiges und berechtigtes Anliegen zum Wahlkampfmanöver mißbraucht wird.

 

 

 

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