Pressebericht

über 30.05.2011

 

Kulturverein Main-Steigerwald

 

Was wäre das Leben ohne Kultur, ohne Kunst?

„Wie ein Frühling ohne Blüten.

Wie ein Sommer ohne Rosen.

 Wie ein Herbst ohne Trauben.“

Goethe


 

Protokoll Satzung Ideensammlung 

 

Mainpost 02.06.11 GEROLZHOFEN

 

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

 

Kulturverein für Gerolzhofen und Umland geplant

 

(br) Nur aufgeschoben und nicht aufgehoben wurde die Gründung eines neuen Kulturvereins für die Stadt und das Umland. Bei einem ersten Treffen von 14 interessierten Bürgern stellte die Mitinitiatorin, Kreisrätin Birgid Röder, zunächst fest, dass künftig das Bürgerengagement mehr an Bedeutung gewinnen werde, da Staat und Kommunen auf Grund schwieriger finanzieller Lage, auch im kulturellen Bereich, das gewohnte Niveau wohl nicht aufrechterhalten könnten.

 

Neben Röder haben es sich auch Silvia Kirchhof, Pfarrer Jean-Pierre Barraud, Altbürgermeister Hartmut Bräuer, Dietmar Parakenings, Michael Sabisch, Stadtrat Thomas Vizl und der Dingolshäuser Bürgermeister Lothar Zachmann zum Ziel gemacht, einen Kulturverein aus der Taufe zu heben, um damit die Basis für vielfältige kulturelle Veranstaltungen zu schaffen. Dabei sollen die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur und der Austausch von Meinungen und Erfahrungen im Vordergrund stehen.

 

Wichtige Zielsetzungen sind Überparteilichkeit, keine Konkurrenz zu vorhandenen Aktivitäten, bürgerschaftliches, ehrenamtliches Engagement im Kultursektor und die Vernetzung mit bereits vorhandenen kulturellen und sozialen Einrichtungen, Vereinen und Kirchen. „Wir möchten eine dritte bürgerliche Säule neben städtischen und konfessionellen Aktivitäten“, brachten die Initiatoren zum Ausdruck.

 

Umfangreich diskutiert wurde der mögliche Name des Vereins. Ob „Kulturverein Gerolzhofen“, „Kulturraum Gerolzhofen“ oder „Kultur im Altlandkreis Gerolzhofen“, eine Einigung auf einen Namen erzielte man noch nicht. Wichtig war den Teilnehmern, dass man den Bogen des Vereins über Gerolzhofen hinaus ins Umland, vielleicht sogar über die Landkreisgrenzen hinaus bis Volkach und Wiesentheid spannen will. Hartmut Bräuer meinte dazu: „Wenn wir das schaffen, wäre das eine tolle Sache. Da könnte man sich auch größere Events vorstellen.“

 

Als mögliche Aktivitäten des Vereins kristallisierten sich Veranstaltungen wie Film- und Fototage, Musik-Frühschoppen, Literatur-Gesprächskreise, Geschichtsstammtische, gemeinsame Ausstellungs- und Konzertbesuche, Vortragsreihen, offene kommunalpolitische Gesprächsrunden oder Museumspädagogik mit Kindern und ein internationales Kulturfestival heraus. Dabei sollen alle gesellschaftlichen Schichten angesprochen werden.

 

Dass letztlich unter den Anwesenden kein Vorsitzender gefunden werden konnte und somit die Gründung des Vereins, trotz einer bereits ausgearbeiteten Satzung, verschoben werden musste, wirft die Initiatoren nicht aus der Bahn. Röder: „Wir werden Gespräche führen und spätestens im September wird es einen neuen Anlauf geben. Ziel ist es, für den Vorsitzenden eine Person zu finden, die überparteiliche und gesellschaftliche Anerkennung genießt.“

 

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