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Diskussion

 

Starke Argumente!

 

"Zentrum-Nachhaltigkeit-Wald“

 


 

 

 

Wohin kommt das Nachhaltigkeitszentrum?

 

Bis zu 20 Standorte in Unter- und Oberfranken haben sich um das geplante Nachhaltigkeitszentrum im Steigerwald beworben. Bis zu 3 Millionen Euro will der Freistaat für diese Einrichtung ausgeben. Das Projekt Nachhaltigkeitszentrum ist ein Ergebnis der jahrelangen Diskussion über einen Nationalpark Steigerwald.

 

Aus dem Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen sind zwei Standorte im Rennen: Michelau und Oberschwarzach. Beide haben, glaubt man der regen Gerüchteküche, gute Aussichten auf einen Zuschlag. In der engeren Auswahl sind anscheinend noch 8 Standorte, darunter auch neben Michelau und Oberschwarzach auch noch Ebrach, Koppenwind,

Geusfeld, Fabrikschleichach, Hainachshof und Oberschleichach. Hinter den Kulissen wird hart gekämpft: Landrat Denzler und die Umweltstaatssekretärin Melanie Huml (CSU) engagieren sich für das oberfränkische Ebrach, die Freien Wähler unterstützen eher die Standorte im Bereich der Gemeinde Rauhenebrach (Bürgermeister Oskar Ebert ist bei den Freien Wähler), Innenstaatssekretär Gerhard Eck (CSU) und Landrat Leitherer wollen das Nachhaltigkeitszentrum im Landkreis Schweinfurt etablieren.

 

Fest steht bereits jetzt: Es wird viele Verlierer und nur einen Sieger geben. Aber auch der Sieger sollte vorsichtig sein und genau prüfen, was ihm da vom Staat geschenkt wird: Der Bau des Nachhaltigkeitszentrums ist das Eine, die Folgekosten für den Betrieb und für Personal sind das Andere. Wenn diese dann an einer kleinen Gemeinde wie Michelau oder Oberschwarzach hängen bleiben, dann kann die Vorfreute sehr schnell in Frust umschlagen.

 

Thomas Vizl

 

Weitere Informationen bzw Presseveröffentlichungen hier (Presse Sept. 2011).

 

 

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