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Thema: Geomaris


 


Zukunft des GEOMARIS

 

Beim öffentlichen geo-net – Treffen am 10. Februar 2012 im FC-Sportheim sprachen sich die Anwesenden fast einhellig für die Sanierung dieser für Gerolzhofen zu bedeutenden Einrichtung aus. Stadtrat Thomas Vizl hatte vorher in einem ausführlichen Vortrag die Notwendigkeit einer Sanierung erläutert, wies aber auch auf die große finanzielle Belastung dieser Maßnahme hin. Aufgrund des Alters, des baulichen Zustands und der Reparaturanfälligkeit der technischen Anlagen ist ein längerer Weiterbetrieb des Badezentrums ohne eine umfassende Sanierung nicht mehr lange möglich.

 

  

 

Der geo-net – Stadtrat rechnete den Teilnehmern der Informationsveranstaltung vor, daß der Weiterbetrieb der Anlagen mit den ständig erforderlichen Reparaturen, dem hohen Energieverbrauch, bei gleichzeitig zurückgehenden Besucherzahlen der Stadt wesentlich teurer käme als eine Sanierung.

Würde die Stadt das Geomaris in jetziger Form noch 10 Jahre weiter betreiben, so würden sich die Gesamtkosten auf 6,6 Millionen Euro (statt 3.5 Millionen Euro in den vergangenen 10 Jahren) addieren.

 

Nach einer Sanierung lassen sich diese Verluste in diesen 10 Jahren auf 2,5 bis 4,5 Millionen Euro, je nach Besucherzahlen und Höhe der Eintrittspreise reduzieren.

 

Eine Sanierung ist für geo-net auch aus finanzieller Sicht unumgänglich.

 

Stadtrat Vizl wies aber auch darauf hin, daß die Stadt Gerolzhofen den Eigenanteil für die Sanierung nicht aufbringen kann. Die Steuereinnahmen der Stadt sind in den vergangenen Jahren soweit zurückgegangen, daß keine 4 oder 6 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Ohne weitere Hilfe von anderer Seite müßte die Investition voll über Schulden finanziert werden, wobei dann der erlaubte Schuldenrahmen der Kleinstadt überschritten würde.

 

Vizl fordert deshalb eine Beteiligung des Freistaats Bayern mit Mitteln, die zur Attraktivierung des Steigerwaldes vorgesehen sind. Der Freistaat will für 3 Millionen in Handthal ein Nachhaltigkeitszentrum bauen! Weiterhin sollen bis zu 8 Millionen Euro für zusätzliche Attraktionen im Steigerwald investiert werden! Der geo-net – Stadtrat: „Die größte Attraktion im nördlichen Steigerwald, das Geomaris mit mehr als 250.000 Besuchern jährlich, darf nicht sterben! Mindestens 1 bis 2 Millionen zusätzliche Mittel müssen vom Freistaat hierfür gegeben werden!“

 

·         Die Sanierung des Geomaris ist nach Meinung von geo-net nachhaltiger als neue Einrichtungen zu schaffen, die dann auch wieder Unterhaltskosten verursachen!

·         Die Sanierung des Geomaris verringert den Energie –und CO2-Ausstoß nachhaltig!

·         Der Erhalt des Geomaris stärkt den ländlichen Raum, macht die Region attraktiver für junge und ältere Leute!

 

Gerolzhofen und die Region brauchen das Geomaris!

 

 

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