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Braucht Gerolzhofen ein weiteres Neubaugebiet?

 

 

Mainpost 29.04.2012: Wo gibt es Platz für Häuslebauer?

 

Mainpost 29.04.2012: Standpunkt: Bitte Vorsicht bei Neubaugebieten!

 

 

Stellungnahme von Stadtrat Thomas Vizl:

 

 

Mainpost-Redakteur Klaus Vogt hat Recht: Gerolzhofen braucht kein neues großes Neubaugebiet!

 

Allerdings braucht Gerolzhofen einen Zuzug von außerhalb, damit der demografisch bedingte Rückgang der Bevölkerung ausgeglichen wird. Denn bei einem starken Rückgang der Bevölkerungszahl werden die guten Einrichtungen in der Stadt nicht zu halten sein und auch Handel und Gewerbe würden den Rückgang deutlich spüren. Vorrang muß meines Erachtens die Neunutzung von vorhandenen Gebäuden in der Innenstadt und in den älteren Baugebieten erhalten. Allerdings gibt es auch Menschen, die lieber in einem Neubaugebiet bauen wollen. Wollen wir auf diese Personen nicht verzichten, müssen wir Bauplätze vorhalten.

 

Bereits 2007 hatte ich vor einer Entscheidung über das damals anstehende Neubaugebiet Nördlich der Weißen Marter eine vergleichende Studie über mehrere mögliche Baugebiete beantragt (siehe Anlagen). Somit ist es aus meiner Sicht völlig richtig, rechtzeitig und überlegt die Möglichkeiten für ein weiteres Baugebiet zu prüfen.

 

Mit in diese Überlegungen einzubeziehen ist auch der kaum noch benutzte Sportplatz des Turnvereins zwischen Jahnstraße und Dingolshäuser Straße.

 

Ein großes Baugebiet östlich der Schnellstraße oder bei Rügshofen erscheint mir unter den bekannten Gegebenheiten und Problemen dort wenig aussichtsreich und sinnvoll. Ebenso scheidet ein Baugebiet südlich des Nützelbachs in Richtung Arlesgarten aus, das von der CSU früher gefordert wurde (siehe Mainpost vom 07.12.2010 „Bullenäcker werden überflutet“). Die verbleibenden Gebiete (zwischen Weißer Marter und Frankenwinheimer Straße, hinter dem Friedhof, südlich der Berliner Straße zum Nützelbach, An der Bahnlinie bei der Nikolaus-Fey-Straße, sowie der TV-Platz an der Jahnstraße) die die bestehende Baulinien nicht überschreiten und abrunden, sind zu prüfen, die Vorzüge und Nachteile abzuwägen.

 

 

Thomas Vizl

Mitglied des Stadtrats

 


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