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Landrat Florian Töpper entscheidet nicht selbst, sondern läßt den Kreistag über die Wiedereinführung des GEO-Kennzeichens am 18. März 2013 abstimmen.

 

Stadtrat Thomas Vizl, Initiator der Wiedereinführung in Gerolzhofen, gibt folgende Stellungnahme ab:

 

Ich habe mich von Anfang an für die Wiedereinführung des alten Kennzeichens GEO für Gerolzhofen und das Umland eingesetzt, weil das "GEO" ein kleines, aber wichtiges Marketinginstrument für Gerolzhofen und die Region zwischen Main und Steigerwald ist. Das GEO an Fahrzeugen würde bundesweit für die Region zwischen Main und Steigerwald werben. Das hat nach meiner Ansicht nichts mit Nostalgie oder Separatismus nichts zu tun: Gerolzhofen ist im Landkreises Schweinfurt gut aufgehoben und fühlt sich dem Landkreis verbunden. Ein neues Stadtmarketing mit dem GEO-Kennzeichen wird das Mittelzentrum Gerolzhofen stärken und damit auch dem Umland und dem Landkreis Schweinfurt Nutzen bringen.

 

Weiterhin ist für mich die Wahlfreiheit für die Bürgerinnen und Bürger wichtig. Sie haben die freie Wahl ob sie ein SW oder ein GEO auf ihrem Fahrzeug haben wollen. Nennenswerte Kosten sind damit weder für den Landkreis noch für die Bürgerinnen und Bürger verbunden. Wie bei einem Wunschkennzeichen müssen die Bürgerinnen und Bürger eine Gebühr am Landratsamt bezahlen.

 

Die zusätzliche Einführung des GEO-Kennzeichens ist der Wunsch vieler Menschen im südlichen Landkreis. Eine Befragung durch die Hochschule Heilbronn am 14.05.2012 in Gerolzhofen ergab eine Zustimmung von fast Dreiviertel der Befragten zu dieser Idee. Erstaunlicherweise haben sich neben den älteren Personen (70 Prozent Zustimmung) vor allem die jungen Leute zwischen 15 und 30 Jahren mit 78 Prozent für die Wiedereinführung ausgesprochen. Dies deckt sich auch mit der deutschlandweiten Umfrage der Hochschule.

 

Viele Menschen im südlichen Landkreis würden sich freuen, wenn der Kreistag am 18. März die Einführung des GEO als zweites Kennzeichen neben SW für den Landkreis Schweinfurt beschließen würde.

 

Ich halte es für richtig, daß nicht der Landrat alleine, sondern der Kreistag als Vertretung aller Kreisbürger über dieses Thema entscheidet.

 

 

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