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Energiewende und SuedLink

 

Sind – im Zusammenhang mit der Energiewende – neue Stromtrassen in Deutschland erforderlich? Oder dienen diese nur den Profitinteressen der großen Energiemultis und dem Verteilen von dreckigem Braunkohlestrom?

 

Diese Fragen haben die Kreistagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen im Kreistag Schweinfurt in den vergangenen Monaten stark beschäftigt. Die Kreisrätinnen und Kreisräte, darunter Birgid Röder und Thomas Vizl aus Gerolzhofen, haben es sich nicht leicht gemacht. Eine Regionalkonferenz der Fraktionen aus Schweinfurt Landkreis und Stadt Schweinfurt, Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld und Main-Spessart, mehrere Fraktionssitzungen, Gespräche mit Abgeordneten (auch aus der CSU), mit unserem Energieexperten Hans-Josef Fell, waren erforderlich, um zu einem Ergebnis kommen.

 

Wir sind jetzt der Ansicht, daß die „SuedLink“-Gleichstromtrasse mit großer Wahrscheinlichkeit gebraucht werden wird. Denn sie wird hauptsächlich Windstrom aus Norddeutschland und möglicherweise auch Strom aus den Wasserkraftwerken Norwegens nach Süddeutschland transportieren. Trotzdem sind wir auch weiterhin für möglichst dezentrale Strukturen und für den Ausbau der Erneuerbaren bei uns in Franken. Da dieser Ausbau aber von der Staatsregierung (10H-Regelung, keine Initiativen zum Stromsparen, unzureichende Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung) und durch zahlreiche Bürgerinitiativen erheblich gebremst wird, werden wir die SuedLink-Leitung brauchen. „Global denken – lokal handeln“ heißt hier: damit das wichtige und übergreifende Ziel Energiewende mit der Reduzierung des CO2-Ausstosses, Ausstieg aus der Atomwirtschaft und Beendigung des Braunkohleabbaus gelingt dürfen wir keine Risiken hinsichtlich einer sicheren Stromversorgung eingehen.

 

 

Hier finden Sie den Änderungsantrag und die Begründung …

 

Hier finden Sie die vom Kreistag Schweinfurt beschlossene Resolution …

 

 

 

 

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