geo-net

Netzwerk für Gerolzhofen

 

 

Förderung der erneuerbaren Energien

Antrag zur Gründung einer weiteren Bürgerstromgesellschaft in Gerolzhofen findet Stadtrat Zustimmung

 

In Gerolzhofen wird eine weitere Solarstromanlage auf städtischen Gebäudedächern errichtet. Bisher gibt es bereits Photovolataikanlagen auf den Dächern der Städtischen Kläranlage und auf dem Dach der Grundschule am Lülsfelder Weg. Investiert haben bei beiden Anlagen Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

 

Auf Antrag von geo-net wird jetzt eine dritte Anlage auf dem Dach des im Jahre 2005 errichteten Bauhofs der Stadt errichtet. Bereits damals hatte Stadtrat Thomas Vizl angeregt, die Statik der Dachkonstruktion entsprechend auszulegen. Die Stadt wird für die Anlage etwa 275 000 Euro selbst investieren und diese dann schrittweise an eine Bürgersolargesellschaft verkaufen. (siehe Bericht in der Mainpost, siehe unten).

 

Ein kleiner Schritt für den Umstieg auf erneuerbare Energien, ein kleiner Erfolg für geo-net!

 

Antrag: 

 

 

 

 

Die Mainpost schreibt am 22.09.2010:

 

Solarstrom vom Bauhof

Stadt finanziert vor

 

(fi) Auf Anregung von Stadtrat Thomas Vizl kommt nun auch auf das Dach des neuen Bauhofs eine Solaranlage. Das ist nach Aussage des Ingenieurbüros Donnermann und Partner ohne zusätzliche verstärkende Maßnahmen möglich. Der Stadtrat entschied, die Anlage für 275 000 Euro zunächst ohne Beteiligung Dritter zu bauen und diese dann sukzessive an eine Bürgersolargesellschaft zu veräußern.

 

Stadtbaumeister Jens Pauluhn sprach von einer Rendite von sieben Prozent, wenn die Anlage noch in diesem Jahr beantragt wird und wenn sie mit einer hundertprozentigen Darlehensaufnahme bei einer Laufzeit von 20 Jahren finanziert wird. Bei der Auftragsvergabe kommen für die Stadt nur Solarunternehmen in Frage, die unter anderem eine Rücknahmegarantie für die Module abgeben und nach zehn Jahren noch mindestens 90 Prozent sowie nach 20 Jahren 80 Prozent der Anfangsleistung garantieren.

 

Bernd Ludwar schlug vor, die Anteilsinhaber später in drei Bürgergesellschaften aufzuteilen, weil es dann eine bessere Vergütung gibt.