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Pressemitteilung vom 09.12.2002

 

 

Pressemitteilung (zur Veröffentlichung)

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geo-net unterstützt neue Sporthalle an der Hauptschule

 

Nach Abwägung der Vor- und Nachteile der verschiedenen Lösungen und nach Gesprächen mit Vertretern von TV und Elternbeirat der Schule hat sich geo-net festgelegt: geo-net unterstützt den Neubau einer Halle an der Hauptschule. Wichtigstes Kriterium für die Entscheidungsfindung war, daß bei einem Neubau an der Schule am Lülsfelder Weg die Wegzeiten und Kosten für den Schülertransport wegfallen werden. Listensprecherin Birgid Röder: „Die Schülerinnen und Schüler haben mehr von der Sportstunde, da sie nicht erst mit einem Bus zur Sporthalle gefahren werden müssen.“ Zudem können in der Grundschule statt Doppelstunden dann auch Einzelsportstunden eingeführt werden.

 

Konkret unterstützt geo-net den Vorschlag des TV-Vorsitzenden Burkard Dietz. In der 2fach-Halle wären dann neben dem Schulsport auch Ballspiele der Vereine möglich. Eine kleine Tribüne ermöglicht die Durchführung von Punktspielen im Jugendhandballbereich. Standort der Halle wäre ein direkter Anbau an den Altbau der Schule am Lülsfelder Weg an der Ostseite des Gebäudes. Der gerade erst durch die Eltern neu gestaltete Platz der ehemaligen Freilichtbühne und auch der benachbarte Parkplatz blieben bei diesem Standort erhalten. Lediglich die Feuerwehrzufahrt zum Gelände müsse über den Parkplatz neu geschaffen werden.

 

„Voraussetzung für die weiteren Entscheidungen und für die Geschwindigkeit der Realisierung ist die Finanzierbarkeit“ schränkt geo-net-Stadtrat Thomas Vizl ein. Die optimale Lösung kann nur dann entstehen, wenn ausreichend Zuschüsse vom Staat und vom Bayerischen Landesportverband fließen werden. Zudem sollte der TV als Bauherr auftreten. „Der TV hätte somit wieder eine neue Heimat und die Stadthalle kann endlich als reine Veranstaltungshalle genutzt werden.“

 

Ein Wermutstropfen ist für geo-net, daß an der Schule aus Platzmangel keine Freisportanlage entstehen kann. Den vorhandenen Skater- und Verkehrsübungsplatz dafür zu opfern, ist für geo-net nicht diskutabel. „Wir sind froh, daß sich die Skaterjugend nahe dem Stadtzentrum und nicht abgelegen am Stadtrand treffen kann“ begründet Barbara Stanzel diese Position. Schul- und Vereinsfreisport kann somit zukünftig nur an den Freisportanlagen des FC und am Schulzentrum Nord stattfinden.