geo-net

Netzwerk für Gerolzhofen

 

 

23.02.2014 

Pressemitteilung

 

geo-net-Treffen: Die Liste gibt sich ein neues Programm

 

geo-net. Das Netzwerk für Gerolzhofen hat sich in einem von Toni Niedermeier und Barbara Stanzel geleiteten Montatstreffen ein Programm für die nächsten sechs Jahre gegeben. In elf Abschnitten werden  die Positionen zur Entwicklung der Stadt Gerolzhofen dargelegt. In Abschnitt 1 („Ein lebenswertes Gerolzhofen für unsere Bevölkerung!“) werden die Grundpositionen der kommunalpolitischen Liste festgelegt. Ziel ist es, das erreichte kontinuierlich weiter zu entwickeln. Kernaussage von Abschnitt 2 ist, die vorhandene Zentralität in der Region zu erhalten und zu stärken und die Zusammenarbeit mit der VG, der Region Main-Steigerwald und über die Landkreisgrenzen hinaus zu entwickeln.

 

Abschnitt 3 beschäftigt sich mit Handel, Gewerbe und Arbeitsplätzen. Hier will man insbesondere ein Zentrum für Existenzgründer im Hofgebäude der Verwaltungsgemeinschaft schaffen. Mit der Aussage „Energiewende mit uns, na klar! Wir wollen die schnellstmögliche Stilllegung des AKW Grafenrheinfeld“ beginnt der Abschnitt 4. Hier setzt sich die Liste für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien, auch in Gerolzhofen und dem Umland ein. Im Teil 5 „Infrastruktur“ spricht sich geo-net für eine verkehrsvermeidende Bauleitplanung, einem verbesserten Lärmschutz entlang der B286, für Untersuchungen zur Reaktivierung der Bahnstrecke Schweinfurt-Kitzingen und für die Optimierung der Telekomunikations- und Datennetze, als wichtige Voraussetzung für schnelles Internet, aus. Sendeanlage sollen wegen der Strahlung allerdings nicht in Wohngebieten installiert werden.

 

Zentrale Aussage des Abschnitts „Wohnstadt am Fuße des Steigerwalds!“ ist eine Werbung um neue Einwohner durch ein aktives Stadtmarketing. Mithilfe der Städtebauförderung sollen Leerstände und Straßenzüge saniert werden. Hier wird auch nochmals die geo-net-Position „Neue Wohngebiete innerhalb der gewachsenen Stadtgrenzen: Kein „Satelliten“-Baugebiet südlich des Nützelbaches“ festgezurrt.

 

Die Positionen der Liste zu den weichen Standortfaktoren „Sport, Erholung und Freizeit“ und „Ort der Kultur, Bildung und Toleranz“ finden in den Abschnitten 7 und 8 ihren Platz. geo-net bekennt sich zu den vorhandenen Kultureinrichtungen und setzt sich für ein „weltoffenes und tolerantes Gerolzhofen“ ein. Platz für Natur und Umwelt fordert Abschnitt 9. Die alte geo-net-Forderung Naturschutzflächen entlang der Bäche in der Flur, auch zur Verminderung von Hochwasser, zu schaffen, ist hier wieder enthalten. Auch sollen zunächst die Vor- und Nachteile eines Nationalpark Steigerwald durch Gutachten (beauftragt durch den Freistaat Bayern) geprüft werden. Erst danach dürfen Entscheidungen getroffen werden.

 

Abschnitt 10 bekennt sich zu regionalen Produkten und „Fair Trade“. Gerolzhofen soll sich um den Titel „Fair-Trade-Stadt“ bewerben. Noch einmal grundsätzlich wird es in Abschnitt 11: Der Heimat verbunden, mitten in Europa! geo-net sieht in einem geeinten Europa die Zukunft für zukünftige Generationen und will keine Kleinstaaterei und Nationalismus. Deshalb sollen die internationalen Partnerschaften mit den Partnerstädten Mamers (Frankreich), Elek (Ungarn) und Scarlino (Italien) sowie mit (Benin) gestärkt werden.

 

Das bereits vorbereite Programm wurde beim Monatstreffen der Liste in der Gaststätte „La Torre Bianca“ am 18.02.2014 von Stadtrat Thomas Vizl vorgestellt. Nach kurzer Diskussion waren sich die Teilnehmer einig, daß dieses Programm die Grundlage für die weitere Arbeit der Liste in den nächsten sechs Jahren darstellen wird. In den nächsten Tagen wird noch eine redaktionelle Überarbeitung erfolgen, dann wird das Programm auf der Internetseite www.geo-net.net  veröffentlicht werden.

 

Kreisrätin Birgid Röder unterrichtete die Teilnehmer über die geplante Veranstaltung „Humorvolle und politische Betrachtungen zum „Älterwerden“ mit der Landtagsarbeordneten Kerstin Celina und  Irmgard Fröhling. Die öffentliche Veranstaltung findet am kommenden Freitag, 19 Uhr, im Nebenzimmer des Gasthauses „La Torre Bianca“ (ehemals Tröster) in Gerolzhofen statt. Musikalisch begleitet Karl-Heinz Leibl mit Stubenmusik.

 

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