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07.05.2014 

Pressemitteilung

 

Stellungnahme geo-net zur Pressemitteilung der CSU

 

Die Behauptung der CSU, geo-net wollte sich nur die Rosinen bei den Referentenposten herauspicken, ist nicht richtig. Hätten wir mehr Posten gefordert, wäre wir sicher der Maßlosigkeit bezichtigt worden. Uns war an einer guten Einbindung aller Stadträte und -räte gelegen um deren Engagement für Gerolzhofen zu nutzen.

 

Die neue Fraktion von geo-net hat sich am 12. April getroffen. Anschließend wurden am 17. April die drei anderen Fraktionen informiert, welche Referenten für uns interessant wären. Kriterien der Auswahl waren die persönlichen und beruflichen Erfahrungen, ehrenamtliches Engagement im jeweiligen Aufgabenfeld und der erforderliche Zeitaufwand für die jeweilige Position.

 

Wir haben den Fraktionen von CSU, SPD und Freien Wählern gleichlautend mitgeteilt, daß wir an den Referenten-Aufgaben Kultur oder Gleichstellung (für unsere Stadträtin Birgid Röder), Sport/Vereine oder Öffentlicher Verkehr/Nahverkehr (Toni Niedermeier) und Natur- u. Umweltbelange (mit Radwege, Leader) oder Wirtschaft/Unternehmen (Thomas Vizl) besonderes Interesse hätten. Es war uns natürlich bewußt, daß wir nicht alle bekommen können, sondern wir wollten einen Konsens mit den anderen Fraktionen finden.

 

Vor knapp zwei Wochen war klar, daß sich CSU und SPD ohne Absprache  mit Freien Wählern und uns auf einen gemeinsamen Personalvorschlag geeinigt haben, zum dem neben den Referenten auch der 2. Bürgermeister (Erich Servatius, SPD) und die Neueinführung eines 3. Bürgermeisters (Markus Reuß, CSU) gehörte. Uns, geo-net, sollte  nur ein Rumpfreferat Natur und Umwelt, ohne die Bereiche Radwege und Leader, zugestanden werden. Es ist natürlich schon zu fragen, warum dies so gewollt ist? In den letzten Jahren habe ich mich intensiv um die Bereiche Radwege und auch um Leaderprojekte in Gerolzhofen und dem Umland gekümmert. Wir haben in Gesprächen mit den Fraktionsvorsitzenden unsere Kompromissbereitschaft gezeigt, und letztendlich dann nur noch darauf bestanden, daß unsere Kreis- und Stadrätin Birgid Röder entweder das Kultur- oder das Gleichstellungsreferat erhält und das Natur- und Umweltreferat nicht um die Bereiche Radwege und Leader amputiert wird. Kurz vor Beginn der Sitzung am Montag wurde dann mitgeteilt, daß unseren Minimalwünschen nicht entsprochen wird. Damit waren die Signale von CSU- und SPD-Seite auf Konfrontation gestellt. Die beiden Referate Kultur und Gleichstellung wurden von CSU und SPD mit Frau Ingrid Feil besetzt.

 

Obwohl sich auch die SPD an dieser Ausgrenzung beteiligt, war es für uns aufgrund seines hervorragenden Stimmenergebnisses bei der Stadtratswahl selbstverständlich, Herrn Erich Servatius wieder zum 2. Bürgermeister mit zu wählen. Weiterhin haben wir einen Großteil der Vorschläge, auch die von CSU- und SPD mitgetragen: Jugend (Christoph Rosentritt), Kindergarten (Susanne Wilfling), Partnerschaften und Patenschaften (Burkhard Tebbe), Tourismus (Burkhard Tebbe), Katastrophenschutz und Feuerwehr (Christine Dittmeier) und Einzelhandel und Gastronomie (Günter Iff) wurden von uns mit gewählt.

 

In den vergangenen Jahren hat geo-net gezeigt, daß wir ernsthaft und ideenreich an der Entwicklung der Stadt Gerolzhofen und der Region mitarbeiten. Das werden wir auch in Zukunft tun. Mit oder ohne Titel eines Referenten! Das spielt nicht die entscheidende Rolle.

 

Thomas Vizl

Fraktionssprecher geo-net.

 

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