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Pressemitteilung vom 05.10.2002

 

 

Pressemitteilung (zur Veröffentlichung)

 

 

Farbe zur Gleichstellung bekennen                                      

 

Bei einem Mitgliedertreffen diskutierte geo-net ausführlich über die Schaffung einer Gleichstellungsstelle in Gerolzhofen.

Die kommunalpolitische Liste sieht in der Einrichtung einer solchen Stelle für Gerolzhofen viele Chancen. Vor allem in der Außenwirkung, die diese Stelle mit sich bringt, sieht Barbara Stanzel große Möglichkeiten um die Attraktivität unserer Stadt zu steigern.

 

Birgid Röder erläuterte die möglichen Einsatzbereiche dieser Stelle. Diese reichen über die Vernetzung der Frauenverbänden und Institutionen (Kolping, Frauenbund, Krabbelgruppen, nicht gebundene Frauengruppierungen, Seniorenkreis usw.), über die Organisation von speziellen Veranstaltungen (z.B. Frauenwochen).

 

Die Beratungstätigkeiten und Sprechstunden für Menschen die Hilfe suchen, beinhalten das Vermitteln von Adressen und Therapiestellen. Weiterhin kann das Initiieren und Unterstützen von Selbsthilfegruppen eine wichtige Aufgabe sein. Für Gerolzhofen wäre die Ausweitung der Gleichstellungsstelle auf Senioren und Behinderte anzudenken, da auch in diesen Bereichen kein neutral beratender Ansprechpartner vorhanden ist.

 

Die Gleichstellungsstelle unterstützt weiterhin durch beratende Funktion die Verwaltung und den Stadtrat beispielsweise in einer familien-, behinderten- und altengerechten  Bauplanung.

 

Gerolzhofen sollte endlich seinen Teil zum Erfüllen des Gleichstellungsgesetzes beitragen, forderte Andrea Grosch von geo-net. Es ist nicht akzeptabel, dass viele kleinere Gemeinden im Landkreis (14 an der Zahl) eine Gleichstellungsstelle einrichten und Gerolzhofen bisher keine Notwendigkeit für eine solche Stelle sieht. Auch in Gerolzhofen ist, so die Meinung bei geo-net, die Notwendigkeit für eine solche Einrichtung gegeben.

 

Toni Niedermaier sprach sich gegen eine ehrenamtliche Besetzung dieser Stelle aus, Frauen leisten einen riesigen Anteil der Ehrenämter. Es würde dem Gleichstellungsgesetz widersprechen gerade eine solche Aufgabe nicht zu entlohnen.

geo-net denkt an eine befristete Honorarstelle, um der Entwicklung dieser Stelle Rechnung tragen zu können.

 

An einer Diskussion über die Notwendigkeit und Aufgaben einer/eines Gleichstellungsbeauftragten können sich alle Bürgerinnen und Bürger per Internet beteiligen: www.geo-net.net