Miteinander in Geo

Jugend

Im selben Umfang wie unsere Jugend den attraktiven kommunalen Raum braucht, so brauchen wir sie für eine starke Kommunalpolitik – eine Politik für Jugendliche mit Jugendlichen. Intergenerationales Miteinander bedeutet, auf die Jugend einzugehen, denn diese ist die Zukunft nicht nur in den Städten, sondern vor allem auch in kleinen und mittleren Gemeinden auf dem Land.

Dabei ist es uns wichtig, dass junge Menschen genügend Möglichkeiten erhalten, sich abseits von Schule und Elternhaus zu entfalten, um ihre Kreativität ausleben zu können. Die momentane Situation in vielen Kommunen hat allerdings mehr mit „beschäftigt werden“ als mit selbstständig beschäftigen, mehr mit „unterhalten werden“ und konsumieren als mit jugendlicher Selbstverwirklichung zu tun. In Anbetracht der Tatsache, dass junge Menschen sich nicht anpassen, sondern ihren eigenen Weg gehen wollen, ohne dabei ständig auf Unverständnis und Ausgrenzung zu stoßen, will geo-net der Zukunft den Rücken stärken. Daher setzen wir auf einen konsequenten Ausbau der jugendfördernden Infrastruktur und auf breite kommunale Unterstützung der Jugend mit ihrer kulturellen Vielfalt. Dies bedeutet konkret, dass das Jugendzentrum Gerolzhofen nicht länger an den Rand gedrängt werden darf, sondern vielmehr zur ursprünglichen Blüte zurückgeführt werden muss. Deshalb soll ihm wieder multifunktionale Bedeutung zukommen: Damit musische, spielerische und künstleri-sche Ideen nicht bereits im Ansatz scheitern, brauchen junge Künstlerlnnen dort entsprechen-de Räume. Gleichzeitig benötigt die Gerolzhöfer Jugend auch weitere Begegnungsstätten, um zu „chillen“ und sich austauschen, ein wichtiges Mittel auf dem Wege der Selbstverwaltung, der Übernahme von Eigenverantwortung und der Problemlösung.

Entscheidende Faktoren für eine ansprechende Jugendpolitik sind außerdem Jugend-initiativen und vor allem Jugendparlamente, die es auf- und auszubauen gilt. Gemäß dem Leitgedanken „Individualität statt Anpassung“, „Dialog statt Bevormundung“, „Freiraum statt Ausgrenzung“ soll unsere kommunale Politik jungen Menschen mit dem nötigen Respekt begegnen und damit in unserer Stadt Wohlfühlambiente schaffen.