Dafür stehen wir: Belebung von Leerständen – verkehrsberuhigte Innenstadt – Stärkung der Gastronomie – aktive Bürgerbeteiligung – lebenswerte Altstadt
1. Leerständen in Gerolzhofen aktiv entgegenwirken
Leerstehende Gebäude mindern die Attraktivität der Innenstadt. Politik und Verwaltung müssen hierbei eine aktivere Rolle übernehmen durch persönliche Kontakte mit Eigentümerinnen und Eigentümern von leerstehenden Gebäuden und diesen kompetente Beratung anbieten. Es braucht eine Ausweitung der Förderung für Umnutzung oder energetische Verbesserungen, auch außerhalb des Innenstadtbereichs. Das Leerstandskataster (Raumentwicklungskataster), das bereits am 24. April 2017 beschlossen wurde (aber bis heute nicht vorliegt), ist ein wichtiger Schritt, um neben den gewerblichen auch private Leerstände zu erfassen.
Unser Ziel: Leerstände abbauen und bereits vorhandene Gebäude sinnvoll nutzen.
2. Leben in der Innenstadt
Leben in der Innenstadt heißt auch Einkaufen in der Innenstadt. In verschiedenen Bereichen des Einzelhandels, zum Beispiel bei Bekleidung, ist Gerolzhofen gut aufgestellt. Es fehlt in der Innenstadt allerdings eine Möglichkeit zum Kauf von Lebensmitteln. Eine Alternative zu einem Lebensmittelmarkt, der eine große Ladenfläche benötigt, wäre ein (Bio-)Bauernladen im Stadtzentrum, in dem hauptsächlich lokal oder regional produzierte Lebensmittel verkauft werden. Entsprechende Initiativen hierzu wird geo-net unterstützen.
Eineattraktive Altstadt ist aber mehr als ein Einkaufsort: Sie ist auch ein Lebensraum. Ziel ist es, die Gerolzhöfer Innenstadt zu einem attraktiven Zentrum zu entwickeln. Dazu braucht es eine Nutzungsmischung aus Wohnen, Handel, Gastronomie, Dienstleistungen und Kultur. Kurze Wege, lebendige Plätze und eine hohe Aufenthaltsqualität – etwa durch die Neugestaltung des Marktplatzes – stärken das Stadtzentrum nachhaltig. Diese Neugestaltung muss jetzt in Angriff genommen werden.
Dringend erweitert werden muss dabei das gastronomische Angebot. So steigert sich auch der Aufenthaltswert von Gerolzhofens Innenstadt- für Einheimische wie auch für Besucherinnen und Besucher. Daher muss die Gastronomie gezielt unterstützt werden. weitere Informationen zur Innenstadtentwicklung (pdf)
Ein Ideenwettbewerb für die Umnutzung der profanierten Spitalkirche wäre ein Ansatz, um das leer stehende Gebäude einer sinnvollen Nutzung zuzuführen.
Aktionen und Veranstaltungen in der Innenstadt, die zur Belebung und zur Förderung von Handel und Gastronomie beitragen, wird geonet unterstützen.
Unser Ziel: Die Innenstadt zu einem attraktiven Zentrum von Gerolzhofen entwickeln.
3. Autoverkehr in der Innenstadt reduzieren – Aufenthaltsqualität steigern
Für eine lebendige und zukunftsfähige Innenstadt müssen Durchgangs- und Suchverkehr deutlich verringert werden. Weniger Autoverkehr bedeutet mehr Sicherheit, Ruhe und Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger.
Ein speziell auf Gerolzhofen zugeschnittenes Verkehrskonzept ausführlich im PDF Dokument hat aufgezeigt: Auch bei weniger Stellplätzen auf dem Marktplatz gibt es im Umfeld genügend Parkplatz-Kapazitäten. Diese sollten noch besser genutzt werden: Ein gut sichtbares Parkleitsystem siehe PDF Dokument würde den vorhandenen Raum optimal nutzen, Parkplatzsuchverkehr reduzieren und Wege ins Zentrum erleichtern. Ein solches System ist schnell und kostengünstig umsetzbar.
Das sogenannte „Gerolzhöfer Loch“ (Baustelle in der Breslauer Straße) soll – wie geplant – zu einer Tiefgarage werden. Auf dieser städtischen Tiefgarage können private Investoren ein Geschäfts- oder Wohnhaus errichten.
An viel befahrenen Straßen fordern wir Querungshilfen weitere Informationen. geonet hat entsprechende Vorschläge bereits erarbeitet und der Stadtverwaltung übergeben.
Wir setzen uns dafür ein, dass die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Staatlichen Bauamt endlich ein Konzept für einen sicheren Radverkehr mit Radwegeverbindung nach Rügshofen entwickelt.
Ein Tempolimit von 30 km/h in Teilen der Innenstadt Innenstadtentwicklung.pdf dient ebenfalls der Verkehrsberuhigung und erhöht die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern.
Wir setzen uns ebenfalls dafür ein, dass neben dem Marktplatz auch die Spitalstrasse saniert wird.
Unser Ziel: Die Innenstadt als lebenswerte Wohn- und Begegnungszone gestalten – mehr Raum für Menschen, weniger für Autos, bei optimal genutztem Parkraum.
4. Netzwerke und Beteiligung der Menschen vor Ort fördern
Die künftige Innenstadtentwicklung betrifft alle Bürgerinnen und Bürger von Gerolzhofen. Deshalb sind eine aktive Beteiligung und ein reger Austausch unbedingt notwendig. Gelingen kann das durch ein Innenstadtforum unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft. Alternativ möglich wäre eine Bürgerjury, die unterstützenswerte Projekte auswählt. Bei Neuerstellung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes müssen die Bürgerinnen und Bürger intensiv einbezogen werden. Nur gemeinsam kann das Stadtzentrum dynamisch und lebenswert gestaltet werden.
Unser Ziel: Eine lebendige, attraktive Innenstadt durch die Beteiligung und das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern.

