Miteinander in Geo

Gastfreundschaft u. Multikulturalität

geo-net for future

Die Bevölkerung Gerolzhofens ist von je her ein heterogener Zusammenschluss von BürgerInnen unterschiedlichster Nationen, denn unsere Stadt wird seit Jahrzehnten von Zuwanderung geprägt. Angefangen von den Flüchtlingen und Vertriebenen aus den damaligen deutschen östlichen Landesteilen und Osteuropa, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in unserer Stadt eine neue Heimat fanden, über die Spätaussiedler in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bis zu den Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien, die ab 2015 in Gerolzhofen ankamen und mittlerweile Teil unserer Gemeinschaft geworden sind: Sie alle wurden willkommen geheißen.

Mittlerweile leben und arbeiten hier Menschen aus mehr als 50 Nationen. Das Miteinander in Gerolzhofen zeichnet sich durch gegenseitige Toleranz und Akzeptanz aus. Alteingesessene und neu hinzu gekommene Gerolzhöfer begegnen sich mit Respekt und Offenheit.

Dabei spielen unsere Vereine noch einmal mehr eine bedeutende Rolle, wenn Menschen unterschiedlichster Herkunft mit gemeinsamen Interessen, ganz egal ob in den Bereichen Sport, Kultur, Technik oder Soziales, aufeinandertreffen, zusammen aktiv werden und sich als Team begreifen. Nur so kann sich Verständnis füreinander entwickeln, was für die Herausbildung eines Gemeinsinns unabdingbar ist.

Wir wollen nicht nur dafür Sorge tragen, dass dies so bleibt, indem wir die gewinnbringende Vereinsarbeit in unserer Stadt fördern, sondern uns auch um weitere Verbesserungen beim Thema Integration bemühen. Damit diese nicht als Einbahnstraße empfunden wird, muss auch die Kommunalpolitik Verantwortung übernehmen. Deshalb unterstützen wir Integrations-projekte wie den Geo-Treff, zu dem Alt- und Neu-Gerolzhöfer eingeladen sind und der es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch Begegnungen, Gespräche und gemeinsam organisierte Veranstaltungen das Gefühl von Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft zu stärken.

Eine Grundvoraussetzung für ein friedliches Zusammenleben verschiedener Kulturen jenseits der Hautfarbe, Nationalität und des Glaubens muss freilich gegeben sein: Deutsche und EinwanderInnen gleichermaßen haben sowohl Veränderungs- als auch Lernbereitschaft mitzubringen.