Klimawandel

Klimawandel

Klimawandel

Der Klimawandel, der bereits seit den 70er Jahren von Wissenschaftlern vorausgesagt wurde, verändert die Bedingungen in unserer Region stärker und schneller als bisher angenommen. Die aktuellen Probleme im Wald, der Wechsel von Trocken- und Hitzeperioden mit Starkniederschlägen, sowie die zunehmende Wasserknappheit in der Region zwischen Steigerwald und Main fordern die Kommunen zum Handeln auf.

Laut einer Studie von Prof. Dr. Jürgen Rauh und Prof. Dr. Heiko Paeth vom Institut für Geographie  und  Geologie  der  Universität Würzburg  sind die Erwärmungsraten in Unterfranken deutlich höher als im globalen und bundesdeutschen Durchschnitt. Die Forscher bezeichnen Unterfranken als „Hot Spot“ des Klimawandels.

Während sich die Erde seit Beginn der flächendeckenden Messungen im Jahr 1881 um 0,9 Grad erwärmt hat, sind es in Unterfranken im gleichen Zeitraum bereits 2 Grad, also mehr als doppelt so viel. (RAUH J. & PAETH H., 2011).

In der Region Unterfranken werden die Winter laut Prognose etwas feuchter, die Sommer trockener. Die Sommerniederschläge gehen allgemein zurück und gleichzeitig verschiebt sich die Verteilung regelmäßiger Niederschläge hin zu häufigeren Extremereignissen.

Geo-net hat 2019 bereits drei Anträge im Stadtrat eingebracht, die in Gerolzhofen zur Neubildung von Grundwasser beitragen und die die Verwendung von Trinkwasser zu Gießzwecken vermindern sollen.

Auch der Erhalt des Steigerwaldes als „Klimaschutzwald“ mit alten Bäumen und nutzungs-freien Zonen, ist zur Wasserspeicherung, Abkühlung und Biodiversität ein wichtiger Faktor.

Wir alle müssen unser eigenes Umweltverhalten hinterfragen.
Das Umweltbundesamt hat einen CO2-Rechner online gestellt. Hier kann man den eigenen CO2 Fußabdruck berechnen und sich wertvolle Tipps zur CO2 Einsparung holen:
Klimawandel